Einziger Derbysieger
In den Revierderbys zwischen Velen und Ramsdorf ging die Dritte als einzige Mannschaft
mit 3 Punkten aus der Partie. Viele Zuschauer fanden sich auch bei den frostigen Temperaturen
um 2° Celsius ins Waldstadion. Die Partie versprach, wie jede Begegnung der beiden
Mannschaften, umkämpft zu werden.
Auf Seiten der Velener gab es wieder einige Rotation, da sich die Verletztenliste der Velener
von Woche zu Woche (vorerst) verringert. Der erste Abschnitt der Partie war Velen spielbestimmend,
dennoch fehlte die Zielstrebigkeit im Spiel nach vorne. Wie so oft konnte man in den ersten
45 Minuten den Gegner zwar beherrschen, aber ließ ihn weiter in der Partie.
 
Der noch vor der Partie gefrorene Rasen taute nach und nach auf, somit wurde der lange Ball
in die Spitze einzige Waffe der Ramsdorfer. Die Abwehr der Dritten bewies aber wieder einmal,
dass man nicht umsonst erst 3 Gegentore in 9 Heimspielen zuließ und agierte gewohnt souverän.
So endeten die ersten 45 Minuten torlos.
 
Nach der Halbzeit kamen die Velener deutlich motivierter aus der Kabine und setzten den Gegner
immer mehr unter Druck. Velen zwang Ramsdorf zu Fehlern, woraus nun die ersten echten Torchancen
entstanden. Die Führung erzielte dann Tim Buskasper, als er mehrerer Gegenspieler austanzte
und in Robbenmanier ins lange Eck vollendete. Dieses Tor setzte neue Kräfte frei und die Dritte
kombinierte jetzt wunderbar nach vorne.  Eine tolle Kombination über Noel Plaumann, Corbin Drobe
und nun Doppeltorschützen Tim Buskasper bescherte die 2 zu 0 Führung. Der Frust auf Seiten der
Ramsdorfer machte sich mehr und mehr bemerkbar und zu jedem guten Derby gehört auch ein
Platzverweis. Ein übler Tritt des Ramsdorfer Kapitäns und der darauffolgende Platzverweis, brachte
Velen nun endgültig auf die Siegerstraße. Der zuvor eingewechselte Sven Bone, bewies bei seinem
Doppelschlag kurz vor Schluss seinen Torriecher und erzielte den Endstand von 4 zu 0.
3 Punkte inklusive ein Derby nach Maß sind der Lohn für eine sehr anspruchsvolle Leistung.
Das Waldstadion bleibt für Velen eine Festung. Im letzten Hinrundenspiel trifft man am nächsten
Sonntag auf die Reserve aus Maria-Veen, wo man die schlechte Auswärtsbilanz aufbessern möchte.
Auch für dieses Spiel hofft die Dritte wieder auf viel Unterstützung, wie es bisher jedes Wochenende
der Fall war.